Kreismuseum Syke
- Planungs- und Bauzeit
- 2017 – 2021
- Kostengruppe(n)
- KG 410 KG 420 KG 430 KG 480
- Auftraggeber
- Landkreis Diepholz
Erweiterungsbau zur Präsentation eines bronzezeitlichen Goldschatzes
Das Kreismuseum Syke wurde um einen Gebäudeteil zur Präsentation eines bronzezeitlichen Goldschatzes erweitert. In unmittelbarer Nähe zum Ausstellungsgebäude wurde zuvor bei Arbeiten zur Nordeuropäischen Gasleitung (NEL) eine Sensation entdeckt: der 3.300 Jahre alte Goldhort von Gessel, ein aus 117 Goldobjekten bestehender Goldschatz. Eigens dafür wurde das Museum um einen zweigeschossigen Museumsneubau in Pyramidenform erweitert. Im unteren Geschoss befindet sich ein Ausstellungsraum, welcher auch zu Schulungszwecken dient, sowie ein Café, WC-Räume und letztendlich auch die Technik. Im Obergeschoss werden der Goldschatz sowie andere Ausstellungsstücke präsentiert.
NUF: 455 m², BGF: 640 m², BRI: 3800 m³
Von der Leistungsphase 1–8 wurden alle haustechnischen Gewerke betreut. Von der Erarbeitung eines technischen Konzeptes in der schwierigen Gebäudestruktur mit Auslegung aller Systemparameter über die Vergabe bis zur Bauüberwachung der komplexen Anlagentechnik wurde alles geleistet. Es wurde ein Klimakorridor gemäß DIN 11799 zur Klimakonservierung der ausgestellten Stücke erörtert und geplant.
Kostengruppen im Leistungsumfang
KG 410, KG 420, KG 430, KG 480